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 NR 1   BERLIN
24.11.2006
 NR 2   BERLIN
23.12.2006
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27.12.2006
 NR 4   CAHUITA
27.12.2006
 NR 5   CAHUITA
28.12.2006
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30.12.2006
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1.1.2007
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2.1.2007
 NR 9   ALAJUELA BEI SAN JOSE
3.1.2007
 NR 11   LA HABANA
4.1.2007
 NR 12   LA HABANA
5.1.2007
 NR 13   VARADERO
7.1.2007
 NR 14   TRINIDAD
8.1.2007
 NR 15   SANTA CLARA
13.1.2007
 NR 16   VINALES
13.1.2007
 NR 17   HABANA
13.1.2007
 NR 18   MEXICO CITY
14.1.2007
 NR 19   BERLIN
15.1.2007

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 EINTRAG NR 19     nach oben 
BERLIN-MONDAY 15.1.2007, 12:30 ........................................................................................................................................................
SONNIGE HEIMAT
eine schoene nebenerscheinung des verreisens ist die heimkehr in die heimat. der berliner fernsehturm im sonnenaufgang hatte etwas beruhigendes.
die ankunft verschob sich aufgrund der wetterbedingten verspätung aus new york um ne stunde, so dass ich dann nicht ganz puenktlich sondern erst um 9:50 wieder am arbeitsplatz sitze. aber der heutige tag wird ein kurzer.
wie erwartet bekam ich in mexico nicht den erhofften schlaf. wir trfen uns mit ignazio und flavio in der stadt und gingen später auf eine geburtstagsfeier im nobelviertel von DF (de effe sagen die mexicaner zu ihrer stadt, was so viel heißt wie district federal).
die wohnung war mit 200qm recht gross und die leute alle irgendwie ziemlich hip bzw. gutaussehend aber sehr entspannt und locker. nach und nach bekam ich mit dass die leute alle aus der film-, werbe- und modelbranche stammen. und neben flavio (organisator des africafilmfestivals www.africala.org) ist sein freund ignazio (beide sind auf dem bild CUBA vom eintrag 11) ein erfolgreicher und bekannter modefotograf in mexico mit nicht gerade schlechtem einkommen. das hatte ich auf den ersten blick nicht vermutet.
das wars also. es war grossartig. und ich gruesse vor allem laura. ohne sie waere cuba nicht annaehernd das erlebnis geworden, das es war. und phillip und die beiden argentinier. und aliosca in havana gruesse ich auch.
vor allem cuba hinterlaesst einen bleibenden eindruck, da ich mit dem alltag der cubanischen menschen und des einflusses der staatsmacht auf ihr leben konfrontiert wurde. und es macht wirklich ein unangenehmes bauchgefuehl. ein kostenfreies gesundheitssystem ist eine gute sache. aber die einschraenkung der freiheit der menschen in fast allen bereichen und das gefuehl bespitzelt zu werden ist gruselig.
ansonsten bietet das land eine grossartige kolonialarchitektur und macht ueberhaupt einen museumsreifen eindruck, wenn man bedenkt dass jedes zweite auto ein alter 50er ami-strassenkreuzer ist.
costa rica war gegen cuba das natur pendant. landschaftlich natuerlich viel reizvoller, jedoch mit weniger kultur. wenn man da nur mal die musikszene in havanna zum vergleich nimmt...
naja. ich brauch jetzt schlaf.



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  nachricht an markus

 

 EINTRAG NR 18     nach oben 
MEXICO CITY-SUNDAY 14.1.2007, 0:40 ........................................................................................................................................................
MUEDIGKEIT
mit apple rechnern komme ich scheinbar schlecht zurecht. ich sitze bei laura und torsten in mexico stadt und habe mir gerade ne muetze schlaf genommen. das hat wenig gebracht, denn ich bin immer noch etwas droege. vielleicht liegts auch daran dass ich hier auf 2500m hoehe anders atmen muss um an das wertvolle o2 ranzukommen.
der letzte habana abend gestern endete erst um drei uhr morgens. wir waren alle am abendbrot vorbereiten beteiligt und schnippelten in alioscas kleiner wohnung obst und gemuese. wir sahen uns bilder an. aliosca ging immerhin mit dem sohn von che in die gleiche schule. gegen halb zwei kamen freunde, musiker, von aliosca, die dann beide noch eine paar stuecke vortrugen. es war fast eine sentimentale grundstimmung. nein nicht fast. es war eine. um fuenf kam das taxi. wir verabschiedeten uns von philipp.
ich flog mit dem gleichen flieger wie laura zurueck. zum glueck, denn sie hatte einen aktuelleren timetable, wonach wir 2h frueher, also vor sieben ueber cancun nach mexico flogen.
eine smog glocke haengt ueber der stadt. wir assen zu mittag um die ecke mit torsten und nun werden wir zu einem markt fahren. ich versuche geschenke zu bekommen. aber bitte nicht boese zu hause sein wenn ich nichts finde. in cuba gabs nur ches und castros. im uebrigen koennen wir hier wieder offen ueber cuba und seine maenner diskutieren. drueben auf der insel gaben wir fidel den namen charlie und che den namen fla, da flavio aus argentinien grosse aehnlichkeit mit ihm hatte.
am abend werden wir ignazio und flavio treffen, etwas essen und trinken und dann werde ich mich von meinem urlaub so langsam verabschieden.
ich hoffe ich bekomme noch ein bisschen schlaf da ich um fuenf am flughafen sein muss.
bis berlin.
IKDT









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 EINTRAG NR 17     nach oben 
HABANA-SATURDAY 13.1.2007, 1:52 ........................................................................................................................................................
DAS ENDE IN SICHT
wir sind wieder gesund in habana gelandet.
fuer den geplatzten reifen mussten wir zum glueck nix bezahlen.
meine antibiotika sind alle und die bakterien haben wieder die oberhand ueber meinen hals. vermutlich habe ich faelschlicherweise in den lezten tagen zu viel mochito und cuba libre getrunken.
wir sind wieder bei den netten leuten. die haben uns offensichtlich auch ganz gerne. der kleine daniel von aliosca scheint vernarrt in phillip und mich.
die familie und deren nachbarn wohnen in der alten kaputten altstadt. sehr autenthisch, sehr skurril.
sie geben heute ein essen fuer uns drei. die argentinier ignazio und flavio sind wieder zurueck in mexico.
ich habe noch mal die stadt am nachmittag genossen und bin ein bisschen durch die kaputten viertel geschlendert, mich sozusagen verabschiedet. jetzt gegen acht sitze ich im hotel inglaterra und muss mich sputen da um neun serviert wird.
morgen frueh um neun fliege ich mit laura nach mexico city, waehrend phillip noch einen tag hier bleibt.
tja. es geht zu ende. ich melde mich morgen vielleicht noch mal aus mexico. am sonntag morgen um sieben fliege ich dann nach berlin.









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 EINTRAG NR 16     nach oben 
VINALES-SATURDAY 13.1.2007, 1:43 ........................................................................................................................................................
TRAUMLAND
wir erreichten vinales nach 500km erst am spaeteren abend, da wir in der vorstadt von habana noch hielten um ins ernsthemingwayhaus zu gehen. vinales liegt also westlich von habana.
das museum war natuerlich beeindruckend. es lag alles so im haus wie ernest es 1961 verlassen hat. zeitschriften von damals und fotos seiner geliebten, zb marlene dietrich lagen da rum. die villa gab einen schoenen blick nach habana frei und in den pool sollten wir mal unseren fuss halten, da seinerzeit eva gardner (wem die stunde schlaegt) dort nackt badete. gary cooper uebernachtete auf der wohnzimmercouch. naja.
unserer gastfamilie war diesmal wieder sehr freundlich. man kann ja in cuba entweder teuer im hotel uebernachten oder ueblicherweise bei einer staatlich gemeldeten familie. 25dollar das zimmer, fruehsttueck und abendbrot insgesamt etwa 10dollar.
wir wurden mit fantastischen abendspeisen gemaestet. wir mussten aufpassen dass man uns nicht zu dritt sieht, da wir in zwei verschiedenen, jedoch nachbarhaeusern wohnten. zwei leute sind erlaubt. wenn ein denunziant um der ecke lauert, ist die familie ihre lizenz los und kann ein ordentliches penalty zahlen.
gestern, also donnerstag, begannen wir den tag mit einem kleinen ausritt in die gegend.
ich stand aber schon vor sonnenaufgang auf und fuhr zu nem aussichtspunkt um das vinales tal in der morgensonne zu geniessen. ein relativ flacher landstrich mit skurrilen bergformationen, ein bisschen wie die trockene halong bucht in vietnam.
wir ritten dann jedenfalls ein paar stunden in die landschaft hinein und hielten ne weile an einer tabakfarm, assen fruechte und sahen dem chef zu wie man ne habanazigarre bastelt. der tabak dafuer kommt von dort.
dann rauchten wir noch ein bisschen im schatten und ritten zurueck nach hause, wo wir aufgrund der hitze und der ausreichenden freizeit entschieden, nach cayo jutias zu fahren, einer kleinen trauminsel noerdlich von vinales.
wir verbrachten den nachmittag dort praktisch allein am strand. laura hatte giordano, einen cubaner kennengelernt, den wir mitnahmen und der einiges zu berichten hatte ueber sein land und der uns einen grossartigen strand auf dieser voellig unberuehrten insel zeigte.
weit nach sonnenuntergang und aufgehalten durch eine reifenpanne gings zurueck ins kleine vinales.
am abend wartete mal wieder salsalivemusik mit jeder menge huebschen cubanern auf uns. ihre tanzkuenste sind aus einer anderen welt.















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 EINTRAG NR 15     nach oben 
SANTA CLARA-SATURDAY 13.1.2007, 1:19 ........................................................................................................................................................
ZUR ABWECHSLUNG ETWAS FRISCHE LUFT
trinidad im sueden der insel war wirklich ein grossartiges erlebnis.
wir verbrachten den montagabend am strand von arcon mit sonnenuntergang, baden und fotografieren.
von unserer gastfamilie wurde uns auf unserer terrasse am abend shrimps mit weiteren leckerein serviert. gegen mitternacht zogen wir noch zum alten plaza de cathedral. dort spielte man salsa live. die einheimischen kubaner zeigten den ungelenken touristen wie man dazu richtig tanzt.
am dienstag fuhren wir in richtung norden, nach santa clara, der stadt, wo che guevara ende der 50er die entscheidenden kaempfe gegen batista und co gewann.
die stadt hat ihn sozusagen adoptiert und dort liegt er auch begraben.
es regnete in santa clara. laura hatte lust auf strand und ich eigentlich auch. wir fuhren richtung nordkueste. dort liegen ein paar inseln (keys) vor der kueste. diese sind mit einem damm verbunden. es geht 48 km bis zur letzten insel.
eine sehr schoene fahrt. erinnert natuerlich ein bisschen an den weg nach key west von miami aus.
unsere gastfamilie war zum ersten mal unangenehm. es kam sogar fast zu handgreiflichkeiten. phillip fuehlte sich beleidigt und polterte ordentlich gegen den hausbesitzer. zu recht, denke ich.
santa clara ist ansonsten nix besonderes. das essen in der stadt kann man auch vergessen. wir waren am mittwoch frueh noch che museum und fuhren dann richtung vinales.















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 EINTRAG NR 14     nach oben 
TRINIDAD-MONDAY 8.1.2007, 1:25 ........................................................................................................................................................
BESCHWERLICHE REISE
wir sind jetzt in trinidad. die fahrt von varadero bis hierher war etwas beschwerlich, da lange. wir verfuhren uns oft, da es wie gesagt praktisch keine verkehrsschilder gibt. auch haben wir die entfernung nicht richtig eingeschaetzt.... nach dem wir uns in varadera ordentlich der sonne ausgesetzt haben wird man doch auch schnell muede. der strandtag bis drei war traumhaft. sehr ruhig und entspannt vor ort. ein bisschen animation und westlicher chick. ein bisschen san diego. nur dass sozialismus-, fidel castro-, und che guevara- poster rumplancken. das hotel im hintergrund wurde von russen, kolumbianern und venezuelern occupiert. dir fahrt fuehrte uber flaches land vorbei an zuckerrohr- und tabakplantagen sowie den cubapalmen. gestern war scheinbar jahrestag der revolution. an einer strassenkreuzung in einem nest standen etwa 50 kinder mit halstuch und schwenkten cubafahnen und sangen castro lieder. wir hielten mal an und die pionierleiterin und agitatorin begann ganz erfreut und aufgeregt ueber ihren commandante zu schwaermen. die kinder kreischten immer wieder im chor dazwischen. wir schenkten ihnen ein grossteil unser suessigkeiten und machten bilder von ihnen. wir rauschten gemuetlich weiter. speedlimit einzuhalten ist in cuba ein muss. die autopista ist ziemlich verlassen. sie ist so breit wie ne flugzeuglandbahn und hat keine markierungen. ab und zu ueberholten wir nen 50er chevrolet oder plymouth. das ganze gab mit der untergehenden sonne eine bezaubernde atmosphaere. ich bin wirklich froh mit den beiden reisen zu koennen. ich wuerde nicht einen bruchteil dieser cuba eindruecke erhalten. spaet erreichten wir trinidad. gegen elf hatten wir in einer schoenen hospedache mit blick in die berge eingecheckt und der wirt war bereit uns zu mitternacht einen lobster zu servieren. es schmeckte so gut dass ich immer noch davon traeume. wir erzaehlten bis vier auf der terasse, tranken unsere club havana (rum) vorraete aus und fielen erschoepft ins bett. nun ists montag mittag und wir schlendern durch die koloniale altstadt. traumhaft schoen und authentisch und immerhin unesco weltkulturerbe. und ich bin so entspannt wie selten zuvor... der nachmittag gehoert dem meer. eine abkuehlung bahnt sich ganz stark an und ist bei ueber 30 grad und blauem himmel auch erforderlich. bilder kann ich nicht reinstellen. hier ist kein usb anschluss und der rechner ist viel zu langsam. ich hole das naechste woche spaetestens nach. morgen frueh gehts dann nach santa clara und dann weiter laengs durch cuba zurueck nach vinales.














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 EINTRAG NR 13     nach oben 
VARADERO-SUNDAY 7.1.2007, 0:25 ........................................................................................................................................................
BESCHWERLICHE REISE
Ich mache an dieser stelle mal noch mit dem rest von habana weiter, auch wenn es mir schon eine kleine ewigkeit her vorkommt. laura und phillip sind am donnerstag abgestuerzt und haben bei irgendwelchen cubanern in der alststadt uebernachtet. sie kamen erst am freitag mittag nach hause. die aufregung war zunaechst gross. ich erwachte alleine und ging rueber zu ignazio und flavio, die bei einer ebenfalls sehr netten familie leben. fuer laenger. man kann in havana nicht einfach so fremd uebernachten und wenn die polizei dahinter kommt, kann es ernste konsequenzen zur folge haben. bis zum glueck klaerte sich alles, die beiden katerten bis zum abend rum. mir gings besser. die antibiotika schlug sofort an und mittlerweile bin ich wieder voll im saft. am freitag abend war der geburtstag von ignazio. eine terrasse in der altstadt mit blick auf die catedrale. eine kleine cubanische band spielte mit einer grossartigen frauenstimme. ignazio zeigte tango. der mochito floss in mengen. und ich wurde nach der geb. ansprache auch noch geehrt, da scheinbar ich dafuer verantwortlich gemacht wurde, dass der geburtstag in habana stattfand, da laura nach meinem cuba vorschlag viele ihrer freunde nach habana lotste. ich muss sagen dass vor allem dieser abend mir ordentlich unter die haut ging. wir sind dann am maecon, der uferstrasse von habana etwas abgestuerzt bei cuba libre und ich wchte mit phillip diesmal woanders auf. naehe plaza de san franzisco. der samstag lief langsam an. wir tranken ein bisschen cola und cafe am hotel inglaterra am capitol und liessen den wind um die mueden koepfe wehen. schmiedeten die weiteren plaene und hatten dann um drei einen mietwagen und fuhren damit zu den playas del este um uns von den argentiniern und der alicia und aliosca zu verabschieden. damit beginnt praktisch unser roadmovie. wir (ich der fahrer und laura und jean phillip die unterhalter) kamen abends nur noch bis matanzas, was soviel wie massaker heisst (60km oestl. von havana). die strassen sind unbeschildert und unmarkiert und autos und menschen ohne licht unterwegs. wir fanden spaet ne saubere unterkunft und ein ordentliches restaurant. eine etwas verwirrte frau verfolgte uns den gesamten abend. sie war scheinbar scharf auf laura. am naechsten morgen, also mittlerweile sonntag, fuhren wir in 30min nach varadero. dies ist der wohl beruemteste strand von cuba. 25km langer weisser pulversand vor palmen. eigentlich kann sich da jedes andere resort der welt verstecken. aber der tourismus ist eher spaerlich ausgebaut. die hotels sind aber alle nett und sauber. alles sehr gepflegt. im uebrigen ist cuba sehr sauber. nirgendwo liegt muell rum. selbst in der kaputten innestadt von habana ist es sauber, wenngleich kaputt. wir suchten uns gegen zehn einen netten strandabschnitt, liessen uns liegen und ne batterie kuehles pils kommen und tauchten erst mal in das tuerkisfarbene, erfrischende karibikmeer.....














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 EINTRAG NR 12     nach oben 
LA HABANA-FRIDAY 5.1.2007, 1:45 ........................................................................................................................................................
IMMER NOCH HAVANNA
heute morgen liefen wir mit der kubanischen wirtin der argentinier durch die altstadt, sahen die festung am ende des prado und dann entspannten wir am nachmittag ein bisschen in der wohnung der familie. ich machte mittagsschlaf. die stadt ist fuer mich einmalig. uralte us-strassenkreuzer aus den 50er jahren und ladas der russen kennzeichnen das strassenbild. die autos verpessten die luft. die menschen wirken zufrieden. ein paar betteln. die geschaefte sind keine wirklichen laeden. es gibt in ihnen alles und nichts. die pizza an der strasse kostet 25 cent. das internet hier 6 dollar die stunde. es gibt unterschiedliche waehrungen fuer cubaner und touristen. das mietauto wird vielleicht 100 dollar am tag kosten.
ich weiss nicht ob ich morgen wieder hier reingehe. ignazio wird morgen 30 jahre und er plant eine grosse feier in der altstadt.
ich sitze hier gerade im altehrwuerdigen la louvre hotel und eben kam laura mit ihren freunden. ich weiss gar nicht wieviele. in jedem fall muss ich noch zwei apirin nehmen wenn wir jetzt in die altstadt wollen.
samstag frueh gehts weiter nach trinidad.















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  nachricht an markus

 

 EINTRAG NR 11     nach oben 
LA HABANA-FRIDAY 4.1.2007, 1:25 ........................................................................................................................................................
EINE ANDERE WELT
wo war ich stehengeblieben. ich glaube ich war noch in costa rica. in der nacht tobte ein sturm ueber san jose. ich schlief kaum, da das dach drohte weggefegt zu werden. die air condition des autos tat seine nachwirkungen. somit erreichte ich la habana mal wieder ordentlich erkaeltet und mittlerweile hat sich die angina endlich durchgesetzt und ich darf meine antibiotika einsetzen. leider faellt damit die habanazigarre und der cuba libre heute aus.
ich traf laura gestern am flughafen. sie kam 3 stunden nach mir an. ich wurde jedoch 3 stunden gefilzt. zunaechst wurde ich nicht durch die passkontrolle gelassen, da ich ueber die USA flog und da ich unterschiedliche angaben ueber meine tatsaechlich geplante unterkunft in habana machte. anschliessend wurde zirka eine stunde mein gepaeck auseinander genommen, wobei sogar der nassrasierer zerlegt wurde.
jean phillipe durfte nicht aus mexico einreisen. er hatte ein papier nicht dabei und kam heute nach.
wir haben eine unterkunft in havanas altstadt. die stadt ist unglaublich schoen und unglaublich kaputt. man kann es sich nicht vorstellen. vor 50 jahren muss die stadt einfach ein traum gewesen sein. der charme ist noch da, aber viele haeuser stehen vor dem einsturz. in ihnen leben menschen, die aermeren, aber dafuer mitten in der stadt. frueher waren es die herrschaftshaeuser der spanier und dann der amis.
wir trafen die beiden argentinier ignazio und flavio und zogen am abend durch die altstadt. laura kennt die beiden schon ne weile. mit einem der beiden organisiert sie gerade das erste afrikanische filmfestival in lateinamerika in mexico city.
beide sehr nett. ich habe es ziemlich leicht, da ich sonst niemals die grossartig authentischen restaurants und bars kennenlernen wuerde. spanisch ueberwiegt zwar. wenn ich den faden verliere reden die leute aber netterweise englisch mit mir.















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  nachricht an markus

 

 EINTRAG NR 9     nach oben 
ALAJUELA BEI SAN JOSE-WEDNESDAY 3.1.2007, 6:13 ........................................................................................................................................................
ABSCHIED COSTA RICA
die zeit vergeht unglaublich schnell. andererseits habe ich das gefuehl, dass es schon ewigkeiten her ist, dass ich hier in san jose gelandet bin.
die zeit war grossartig. und das land ist sehr sehr schoen. die leute nett und aufgeschlossen. armut kaum erkennbar. fussballbegeistert.
es ist bemerkenswert, wie schnell sich bilder, klima und atmosphaere in diesem land aendern. dabei faehrt man gerade mal wenige stunden durch die landschaft. der vulkan arenal praesentierte sich heute morgen einigermassen freizuegig. der nahegelegene see arenal und das angenehm warme luftige klima liessen mich nach ner guten erholsamen nacht sehr entspannt sein. ich machte mit juergen am vormittag einen dschungelausflug. dieser war gespickt von wackeligen haengebruecken ueber den urwaldkronen. ein paar ausblicke auf see und vulkan, hier und da mal ein stop, vielmehr gabs eigentlich nicht zu tun. ein aufregendes erlebnis war noch die vollbremsung vor einer riesigen gruenen giftschlange, die sich ueber die strasse schlaengelte. ich wollte sie nicht ueberfahren und provozierte damit fast einen auffahrunfall. sie wurde dann doch ueberfahren.
die fahrt nach alajuela war traumhaft. an den bergen hingen schwarze wolken, waehrend die sonne die saftig gruenen taeler mit den holsteinern anstrahlte, die kilometerweit zu sehen waren. ein toller kontrast. da stoerte das milchauto kaum, dass nicht mehr als 20 vor uns her fuhr.
das hotel in alajuela hatte ich bestellt. es liegt nur 5min vom flughafen entfernt. das auto gab ich unbeschadet bei alamo um die ecke wieder ab und suchte mit juergen einen ausgezeichneten peruaner auf, wo wir uns dann bei fisch und wein verabschiedeten.
alles in allem war die zeit natuerlich viel zu kurz. ich bin der meinung man kann sich getrost auf die pazifikkueste konzentrieren. sie scheint mehr abwechslung zu bieten. die straende sind allemal schoener. naja und das zentrale hochland um san jose mit den vulkanen (noch mal: grosse erinnerung an chiles sueden) da muss man einfach mehr zeit haben - und in jedm fall ein auto. man muss immer wieder anhalten und die landschaft inhalieren.
morgen fliege ich um 6:30 nach cuba - ueber san salvador. ich weiss nicht ob ich da so leicht ins internet komme. aber sicher wirds mit den bildern weniger.
jedenfalls bin ich erstaml mit jean phillipe aus frankreich am flughafen um zwoelf verabredet.









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  nachricht an markus

 

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