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| NR 1 |
BERLIN
13.1.2006 |
| NR 2 |
SINGAPORE
19.2.2006 |
| NR 3 |
KUALA LUMPUR
19.2.2006 |
| NR 4 |
KUTA AUF BALI
20.2.2006 |
| NR 5 |
UBUD - BALI
22.2.2006 |
| NR 6 |
KUTA - BALI
25.2.2006 |
| NR 7 |
CHIANG MAI - THAILAND
28.2.2006 |
| NR 8 |
PAI
28.2.2006 |
| NR 9 |
CHIANG MAI
1.3.2006 |
| NR 10 |
...
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| NR 11 |
MANDALAY - MYANMAR
3.3.2006 |
| NR 12 |
BAGAN - MYANMAR
5.3.2006 |
| NR 13 |
YANGON
7.3.2006 |
| NR 14 |
NGWE SAUNG BEACH
10.3.2006 |
| NR 15 |
YANGON
10.3.2006 |
| NR 16 |
KALKUTTA - INDIEN
11.3.2006 |
| NR 17 |
DARJEELING
13.3.2006 |
| NR 18 |
VARANASI
17.3.2006 |
| NR 19 |
AGRA
18.3.2006 |
| NR 20 |
AGRA
18.3.2006 |
| NR 21 |
AGRA
18.3.2006 |
| NR 22 |
JAIPUR
21.3.2006 |
| NR 23 |
UDAIPUR
22.3.2006 |
| NR 24 |
GOA
24.3.2006 |
| NR 25 |
OLD GOA / PANAJI
25.3.2006 |
| NR 26 |
BERLIN
27.3.2006 |
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26
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EINTRAG NR 16 nach oben
KALKUTTA - INDIEN-SATURDAY 11.3.2006, 16:20
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DAS ARMENHAUS
der flug war gut. kurz nach uns flog der indische praesident auch wieder aus yangon zurueck nach hause. secureties krempelten alle muelleimer nach TNT um und der rote teppich wurde ausgerollt.
die fahrt mit dem gelben alten taxi in die stadt kalkutta war bereits eine kleine einfuehrung in das chaos dieser stadt. auf meiner bequemen rueckbank konnte ich entspannt sein. draussen herrschten gestank, geschrei, endloses dauerhupen und irgendwelche undefinierbaren fortbewegungsmittel stachen in jede noch so kleine luecke.
es ging durch erbaermliche ghettos im sonnenuntergang - um nach einer stunde im ghetto chowringhee anzukommen. es hatte fast etwas romantisches. hier ist zumindest die backpackermeile angesiedelt und es gibt neben halbtoten auf der strasse auch hotels und internetbuchten. essen kann man von der strasse bekommen. ich bin bisher bei fried rice vorsichtshalber geblieben.
das hotel war ok. meine zugtickets lagen wie bestellt im safe. bin aber umgezogen da ich noch etwas besseres fand. zwei franzosen mit denen ich geflogen bin brachten mich drauf. mit ihnen verbrachte ich den zweiten teil des heutigen tages. wir waren u.a. im mothers house. mutter teresa arbeitete und lebte dort und liegt dort jetzt begraben. sowas wiene pilgerstaette. zwei weitere belgier, die wir hier ab und zu trafen sind in sachen naechstenliebe unterwegs. sehr sparsam. hippies. sehr nett. sie wollten eigentlich weiter nach kathmandu. so wie ich und die beiden franzosen. wir haben praktisch das gemeinsame problem. einer der belgier bekam emailpost von freunden bei der salvation army kathmandu, dass dort zzt. das vorwaertskommen extrem umstaendlich und ab dienstag vermutlich unmoeglich ist.
ich bin ehrlich gesagt etwas veraergert ueber die maoisten, dass sie nicht noch wenigstens ein paar tage gewartet haben. wie dem auch sei. ich habe nun eine aenderung vorgenommen. ich fliege morgen frueh nach darjeeling im norden indiens. an der grenze zu nepal und nicht weit von butan. nach butan kommt man nicht so einfach. so werde ich mich 4 tage da oben bei den teeplantagen und im staat sikkim aufhalten um ein wenig zu trekken und den himalaja auf mich einwirken zu lassen. wenn es die situation erlaubt (werde im grenzgebiet mal nachfragen) kann ich mich ja vielleicht durch nepal nach varanasi durchschlaengeln.
die franzosen neben mir kommunizieren gerade mit live webcam mit ihrere familie. sehr witzig. es scheint zwar gleich das dach ueber mir einzustuerzen oder choleraerreger aus dem cd fach zu verdunsten, aber die technik scheint hier zu funktionieren.
war heute morgen am bahnhof hogawh. versuchte tickets zu aendern. ich stand am schalter. bzw. an dem was dies darstellen sollte und versuchte was in eglisch zu erlaeutern. hinter mir versuchten fuenf leute gleichzeitig ihre beduerfnisse durch den schlitz zu stecken und mit der dame etwas zu vereinbaren. ich musste aufgeben. ein kleines reisebuero bei mir in der sudder street erledigte dann alles im handumdrehen. waehrend dich auf meine tickets wartete, hingen mir drei juenge muetter am hemd mit verdrecketn schlafenden oder sterbenden babies aufm arm. sie wollten milchpulver. ich ging mit ihnen zur naechsten milchpulverapotheke und kaufte jeder ein paket. drei weitere rochen lunte und so gab ich ueber 10 euro fuer milchpulver aus. ich schaetze das reicht bei je einem kind fuer zwei wochen.
ansonsten muss ich sagen - habe ich kopfschmerzen nach 28 stunden kalkutta. ist nicht alltaeglich, so viel elend auf einmal. die stadt gleicht einem truemmerhaufen nach einer apokalypse. von dreck und staub ueberzogen - mittendrin vegetieren menschen. es gibt hier eine mio obdachlose. als ich ankam stolperte ich fast ueber eine familie die auf dem buergersteig schlief. fast nackt. mit einem drecktuch ueberdeckt. das gebilde von bus, das um die ecke fuhr stiess eine ordentliche ladung verbrannten diesel in die familie die unbeeindruckt weiterschlief.
durch die stadt fliesst uebrigens nicht direkt der ganges sondern der fluss hooghly. ueber ihen gehen zwei bruecken. die hogawh bridge (riesiges stahlfachwerk) ist sowas wie ein wahrzeichen der stadt. eine halbe mio fussgaenger sollen sich taeglich rueberbewegen. und verkehr erstickt im chaos. von ihr hatte ich einen schoenen blick auf die flussufer, wo sich tausende menschen im fluss wuschen.
ich melde mich dann aus den bergen wieder umgeben von hoffentlich frischer luft.
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nächstes ziel: darjeeling
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EINTRAG NR 15 nach oben
YANGON-FRIDAY 10.3.2006, 6:57
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NACHDENKEN
jetzt habe ich noch zwei stunden in yangon. gestern las ich dann doch mal die seiten im auswaertigen amt, nachdem ich einige komische geschichten auf der reise gehoert habe.
in nepal solls ab dienstag, 0:00 gut zur sache gehen. die maoisten blasen zum angriff. zwar nicht gegen touristen, aber es soll wohl so sein, dass der verkehr blockiert sein wird, bzw. busse angriffsziele sein werden, geschaefte schliessen und ausgangssperren verhaengt werden. bombendrohungen auch in kathmandu. ich weiss nicht, es liesst sich nicht wirklich fluessig. so als wenn man ganz entspannt am fusse des mt. everst sitzen und eine rauchen koennte. es war anlass, bei der deutschen botschaft heute morgen vorbeizuschauen. ein mitarbeiter riet mir ab. dazu meinte er dass in varanasi, meinem ersten ziel nach nepal zzt ausnahmezustand ist, weil vor drei tagen ein paar bomben mit einigen toten explodiert sind. mmh. es macht mich zumindest nachdenklich und ich ueberlege ob ich eine kleine routenaenderung in erwaegung ziehen sollte.
myanmar war erstklassig. und spannend. ein tolles land. und sehr nette, hilfsbereite menschen.
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EINTRAG NR 14 nach oben
NGWE SAUNG BEACH-FRIDAY 10.3.2006, 6:31
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EINSAMER STRAND
ngwe saung bedeutet so viel wie silver.
silberstrand. naja. silber war er nun nicht.
mittwoch frueh um sechs holte mich mein fahrer vom hotel ab. er selbst war zu muede (er musste unbedingt barcelone-london sehen) um zu fahren. so holte er einen freund ab, der die strecke hin und zurueck fuhr. es war die reine waschkueche. das gesamte flussdelta lag im nebel und wir mussten die fahrt fuer eine stunde unterbrechen, da wir sonst leute auf der strasse ueberfahren haetten. es ist sehr witzig. es sind eigentlich sehr wenig autos unterwegs. aber viele fahrradfahrer, fussgaenger, ochsengespanne, undefinierbare vehikel, hunde. wird sich irgendetwas genaehert dann wird gehupt. der staerkere hat im uebrigen immer recht und vorfahrt. bussen und lastern von vorne mussten wir also immer in richtung buesche ausweichen. es ging ueber plattes land. das ayerwaddi delta ist die reine hoelle. die sonne brennt ueber 40 grad auf die trockenen felder. es gibt tatsaechlich feldarbeiter. einer begoss mit einer giesskanne reisfelder. ich sah auch einige zwangsarbeiter im torf arbeiten. maenner in MP daneben.
wir erreichten den strand an der westkueste myanmars gegen mittag nach 5h fahrt. er schien vollkommen verlassen zu sein. es gibt vielleicht 10 - 15 resorts und ein kleines nest mit restaurants. golden sea resort: meine steinhuette mit blick aufs mehr (ca. 10m vom strand entfernt unter gesunden palmen) kostete 15USD mit fruehstueck. der strand ist etwa 50-70m breit und 14km lang. das wasser ist sauber. nicht so tuerkis wie er in ngapali beach sein soll - weil der sand nicht hellweiss sondern nur grauweiss ist. kein mensch. bis zum abend nicht. ich hatte den strand fuer mich. fast ein bisschen gruselig. am naechsten tag dasselbe. erst spaet erkannte ich dass sich einige seelen in haengematten zwischen den palmen aufhielten und bewegung soweit es ging vermieden. 43grad am tag und ueber 30 nachts. chaungtha beach ist 40km noerdlich. da ist mehr los, dort fahren viele yangoner hin. sie wollen mehr leben. waehrend hier nur ganz wenige und uebrigens fast nur deutsche einfach nur am ende der welt im paradies nichts tun wollen. ich kam mit einem paar (londoner und australierin) zusammen und verbrachte den donnerstag bis zum nachmittag mit ihnen zwischen palmen und einer batterie erfrischungsdrinks.
zu abend ass ich mit einem der beiden fahrer. wir waren im ort und ich ass einen 3m langen fangfrischen redsnapper fuer 2,5 euro. delikat. der fahrer erzaehlte mir ein paar geschichten ueber myanmar (waehrend ein kleiner junge von der bedienung mir den ganzen abend zufaecherte):
1. tsunami: es gab wohl tatsaechlich nicht viel zu merken. das wasser ging zwar auch relativ ploetzlich zurueck, kehrte aber erst nach 3 tagen ganz gemaechlich wieder. ganz im sueden an der thai grenze wars anders, aber da gibts kaum menschen.
2. carrental: man kann in myanmar ein auto nur mit fahrer mieten. er meinte die regierung kann nicht fuer die gesundheit und schnelle hilfe garantieren, wenn ein unfall passiert (uebrigens - der laenker ist rechts und gefahren wird auch rechts). ich schaetze es ist nur die halbe wahrheit. die regierung will verhindern, dass man ohne ihre kontrolle in abgelegene regionen faehrt. ich wurde auf dem 250km stueck von yangon zum strand 3mal passkontrolliert.
3. heiraten: in myanmar ist es ueblich dass die frau erst nach der hochzeit mit einem mann schlaeft. die menschen hier haben in dieser hinsicht doch erheblich probleme mit dem verhalten von touristen. speziell koreanern.
den ersten teil der nacht verbrachte ich auf der strandliege unterm mond. vorher war ich noch mal kurz schwimmen. ruhiges wasser. ein eigenartiges - bisschen beklemmendes gefuehl.
es war schade, schon donnerstag nachmittag wieder zurueck zu muessen. aber ich wollte die zeit in yangon noch nutzen ein paar sachen zu erledigen. ankunft gegen neun und ein essen auf der strasse. habs scheinbar vertragen.
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EINTRAG NR 13 nach oben
YANGON-TUESDAY 7.3.2006, 6:51
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38 GRAD CELSIUS
montag: nach einem bad im swimmingpool und einem ausgedehnten fruehstueck habe ich mir noch ein paar pagoden angesehen. eine davon bestiegen und einen ordentlichen rundblick genossen.
wir fuhren ueber den mount popa, einen grossen, steilen, sehr skurril in der platten landschaft stehenden tafelberg, den wir auch noch zur besteigung nutzten, nach thazi. ca. 120 meilen. 5 stunden. unterwegs trafen wir vielleicht 10 autos aber dafuer 100 ochsengespanne. unser fahrer gabelte noch eine lehrerin auf. man erkennt sie an deren uniformen, genauso wie die kinder. lehrer verdienen hier ca. 10USD im monat. daher wird ihnen, wo es geht, geholfen. wir hatten nur 15 min aufenthalt in thazi. der zug war puenktlich auf die minute. keine zeit einzukaufen. ich orderte zwei bier am bahnsteig. erst als der zug schon losfuhr hangelte sich ein kind von oben herunter und reichte uns zwei kalte liter. er wollte 8 USD. ich gab ihm fairerweise 4 und er diskutierte bis er merkte er muss springen, da der zug zu schnell wurde.
die 4 mann kabine war relativ gross und sauber. der zug lief jedoch so unruhig, dass ich fest daran glauben musste der zug wuerde entgleisen. trotz eines grossen bettes blieb fast kein schlaf. der zug erreichte heute yangon um halb acht und fuhren ins savoy hotel. eva hatte hier gebucht. sie fragte ob es ein aufpreis kostet wenn ich auch hier etwas bliebe. somit habe ich hier heute einen angenehmen tag in einem 5 sterne hotel und fuehle mich in diesem ehrwuerdigen ambiente wie ein kolonialherr im 19. jh. die bekannteste pagode von myanmar, die shwedagon ist hier um die ecke. wir werden nach einem bad im pool mal rueberlaufen. ich habe ein kleines zimmer ohne fenster in der innenstadt.
fuer morgen steht auf dem plan, ein fruehes taxi nach ngwe saung beach zu bekommen. neben ngapali der schoenste strand von myanmar. der lobster soll dort erschwinglich und gut sein. 120 USD hin und zurueck mit halt in pathein. wie gesagt, taxi fahren kostet viel geld - man bekommt einen mietwagen hier nur mit fahrer. und mit dem local bus zu fahren ist zu nerven- und zeitaufreibend.
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EINTRAG NR 12 nach oben
BAGAN - MYANMAR-SUNDAY 5.3.2006, 15:20
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ROAD TO MANDALAY
der abend in der schulklasse war grossartig. wir wurden von einem moench mit mopeds abgeholt und fuhren in einen randbezirk von mandalay, wo ungefaehr 20 kinder auf uns warteten. wir durften in ca. 1,5 stunden fragen beantworten und ein bisschen was von uns erzaehlen. es ging darum, dass die kinder etwas englisch sprechen ueben. es war sehr unterhaltsam und die kinder sowie die lehrer ueberaus nett und aufgeschlossen. fragen die in die richtung politik oder lebensqualitaet gingen wurden etwas nervoes geblockt. der burmese muss scheinbar hoellisch aufpassen was er sagt.
am samstag um 6 ging es mit einem sehr angenehmen schiff den ayeyarwady fluss runter nach bagan. 10 stunden. es war aeusserst entspannt. man konnte sich liegestuehle mieten und die zeit lesender oder erzaehlenderweise auf deck verbringen. und der kahn tuckerte gemuetlich die 150km durch karges oedes land. ab und zu zeigten sich pagoden am ufer. die sonne brannte.
bagan besteht aus drei kleinen nestern im staub am fluss. auf einer flaeche von vielleicht 10x10km stehen unzaehlige pagoden, buddhistische heiligenstaette. es erscheint sehr skurril und wunderschoen. mit einer pferdekutsche, dem hier ueblichsten fortbewegungsmittel gings zu einem weitlaeufigen hotel mit swimmingpool. die pagoden waren praktisch vor der tuer. sonenuntergang. es laesst sich nur schwer beschreiben wie brillant es hier ist und wie herzlich die menschen sind. wir verbrachten den heutigen tag damit, mit einem geliehenen fahrrad durch die gegend zu radeln und einige pagoden zu inspizieren. ganz entspannt da es hier ca. 35grad am tag sind. der marktplatz von bagan gleicht einem filmausschnitt aus dem 12. jahrhundert. ok es gibt auch werbeschilder und hinweise zum internet und cd burning.
erfrischung im swimmingpool, und nun noch ein ordentliches abendessen. tekal und ankor what ist meiner meinung nach nicht spannender als bagan.
. morgen gehts nach einem abstecher zum mount popa nach thazi. 60USD. taxifahrer ist hier teuer. vermutlich sieht der fahrer davon 10USD. von dort gehts mit dem zug nach yangon.
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EINTRAG NR 11 nach oben
MANDALAY - MYANMAR-FRIDAY 3.3.2006, 13:52
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ARMES SCHOENES LAND
die ankunft in mandalay international airport war bereits beeindruckend. nach einem relativ turbulenten flug mit der kleinen AT42 propellermaschine landeten wir auf dem rollfeld und liessen uns erst mal eine halbe stunde gemuetlich austrudeln. die landebahn ist groesser als die vom bangkok flughafen. man koennte hier wahrscheinlich eine million passagiere taeglich abfertigen. es sind vielleicht nur hundert. einreise ohne probleme. neben dem visa darf man die weiteren 2 formulare jeweils mit passbild aus D nich vergessen. 45km war der weg in die city. ich teilte mir mit einer australierin und einem franzosen das 10dollar taxi. man kann hier alles mit USD bezahlen. ich stieg nach einer stunde suche im bonanza hotel ab. neben einer moschee. etwas speckig aber sonst ganz gut. extrem freundliches personal. grosses zimmer mit fruehstueck, kuehlschrank und AC. gut geschlafen.
mandalay klingt irgendwie exotisch und ich finde auch reich und prunkvoll. was man hier als mitteleuropaeer aber zu sehen bekommt, uebersteigt zunaechst das vorstellungsvermoegen. eine milliarde fahrradfahrer, 100 millionen pferdekarren, die irgendwas rumtransportieren, teilweise 100m hoch gestapelt. mopeds und autoaehnliche vehikel, die oft einen einblick ins innenleben des motors genehmigen. es scheint wie vor hundert jahren. die stadt funktioniert. aber es stinkt und es ist ein hoellen verkehrslaerm. staubig und keimig. aber wo immer man auch hinsieht es scheint wie ein riesiges museum. sehr arme menschen in fetzen laufen hier ganz entspannt und scheinbar gluecklich umher und gruessen uns sehr freundlich ohne etwas zu wollen. es gibt hier nur sehr vereinzelt touristen. an den sehenswuerdigkeiten...
es gibt keine beleuchtung in den strassen. es ist abends wie in einer geisterstadt. manchmal faellt der strom aus... ich hoffe jetzt nicht.
wir mieteten uns heute morgen einen jungen, englisch sprechenden fahrer. pagoden, tempel, mandalay hill und den koenigspalast gabs zu sehen. es wuerde hier zuweit fuehren ueber alle eindruecke zu berichten. es ist jetst dunkel und wir muessen um 7:30 im hotel sein. eva hat einem moench versprochen, dass wir einer moenchsklasse heute abend englischunterricht geben werden. ich hoffe es bleibt danach noch zeit irgendwo was essen zu gehen. das mittagessen in einem burmarestaurant bestand zu 90 prozent aus unbekanntem scharfem aber ganz gutem kram. ich habe es bis jetzt vertragen. der guide fuhr noch zum bahnhof so dass ich noch tickets fuer den zug von thazi nach yangoon besorgen konnte. morgen frueh um 6 uhr geht das schiff erstmal nach bagan. einen alten frachter denke ich. innerhalb von 10 stunden gehts auf der 'road to mandalay' nach bagan, in die stadt der 3200 pagoden.
ich weiss nicht ob ich arcor aufrufen kann. die regierung blockt die gaengigsten accounts. dass wir hier ein internet cafe gefunden haben ist auch sehr ungewoehnlich.
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EINTRAG NR 10 nach oben
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EINTRAG NR 9 nach oben
CHIANG MAI-WEDNESDAY 1.3.2006, 14:1
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AIR MANDALAY
so langsam bereite ich mich seelisch auf den morgigen tag vor. ich fliege mit der burmaairline air mandalay nach mandalay. noch bin ich soweit entspannt.
der heutige tag war gepraegt vom jeepfahren durch die berge und bergdoerfer nordthailands. es ist trockenzeit und die landschaft sieht etwas verdoerrt aus. die reisfelder sind graubraun. es faellt ne menge laub. wie im herbst bei uns. die thais verbrennen das zeug an jeder ecke. skurriles bild jedenfalls - wenn ueberall rumgeraeuchert wird.
in mae hong son wars ok. die stadt ist groesser als pai. das feeling ist nicht so gut. erst in den 60er jahren kamen leute von ausserhalb hierher, als ein flugfeld gebaut wurde. bis dahin ist das bergvolk mit elefanten mehrere wochen nach chiang mai gewandert. ich schlief jedenfalls wie ein stein (ab und zu meldeten sich gekos im stimmbruch), ass ein fruehstueck aus thaisuppe aufm markt und klapperte ein bisschen den ort ab. ich brauchte sieben stunden bis chiang mai. mit 1,5 stunden buchlesenderweise unterbrechung an nem schicken und frischen wasserfall und einer mittagspause wo ich irgendwas bekam, was ich nicht bestellt hatte. jedenfalls bestand das essen ausschliesslich aus getarnten chilis und ich verbrannte mir das gesicht.
dann werde ich mich mal, wenn alles gut geht, wieder aus burma melden.
Nachtrag:
habe den nightbazar gestern abend noch entdeckt. da gibts ne menge guter sachen. habe mir einen neuen rucksack gekauft, gluecksbringer fuer den flug nach mandalay und ein paar cds. habe mir jetzt wieder ne schoene mischung zusammengestellt.
hab gut geratzt und ein riesenfruehstueck und den rest von betty blue verschlungen. das buch ist schon echt ne nummer. habe dieses und noch ein anderes buch im readed bockshop verkauft und in ein thaiwhiskey eingetauscht. inna halben stunde geht das tuktuk zum airport. also...
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EINTRAG NR 8 nach oben
PAI-TUESDAY 28.2.2006, 15:52
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IN DEN BERGEN
ich tankte den jeep voll und besorgte mir eine roadmap. ich holte meine sachen aus dem hotel. dort sassen simone und katharina aus muenchen. wir hatten am vorabend auf dem markt locker ausgemacht, dass ich sie mit dem jeep nach pai nehme. nun warteten sie schon ne stunde. gegen drei gings los weiter richtung nordwesten - richtung myanmargrenze. PAI. ein traumhaftes (aus meiner sicht) kleines verschlafenes nest in einer schoenen bergigen gegend. etwas verstaubt. es erinnert zu 100pro an eine kleinstadt in nevada vor 150 jahren. backpacker und ein paar hippies stellen die haelfte der einwohner.
gegen sieben, es war schon dunkel, trafen wir in pai ein. hattens nicht einfach ein guesthose zu finden. alles voll. getrennte hotels. wir trafen uns noch zum essen und erzaehlten uns noch ein wenig bis gegen eins auf meiner terasse. nach einem riesenfruehstueck nahm ich beide am heutigen dienstag mit zu einem vormittagsausflug in die umgebung. tempel, elefantencamp, heisse quellen - und an einem fluss ein sehr schoenes schattiges chillout plaetzchen entdeckt. die muenchnerinnen gingen gegen 3pm einen mittagsschlaf machen und ich fuhr weiter nach mae hong son. noch weiter rauf. bin nun 20km von der myanmar grenze entfernt. bin auf dem weg hierher mal von der hauptstrasse runter und in richtung grenze in ein bergdorf. ich nahm einen jungen per anhalter mit und wir passierten eine militaersperre. es kommt in der gegend immer wieder zu militaeruebergriffen auf beiden seiten. in der ferne fielen schuesse... opium? kam dann mit dem sonnenuntergang jedenfalls an und fand ein hotel am see. geniesse nun den abend. ich bin ueberaus zufrieden mit dem bisherigen ablauf des urlaubes.
morgen frueh gehts weiter. ich werde einen kreis fahren, tangiere den hoechsten berg thailands und werde nachmittags wieder in chiang mai sein.
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nächstes ziel: chiang mai
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EINTRAG NR 7 nach oben
CHIANG MAI - THAILAND-TUESDAY 28.2.2006, 14:59
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KEINE WOLKEN MEHR
mmh. es ist schon wieder einiges passiert. ich war in bali stehengeblieben...
ich hatte im drei sterne hotel am KL-flugahfen ein super zimmer indem ich 3,5 stunden schlaf hatte, um dann um acht ueber bangkok nach chiang mai zu fliegen. es ging auch direkt einer von KL nach CM. um 10. habs nicht gewusst. mann - ich haette laenger schlafen koennen, haette geld gespart, waere frueher in CM gewesen. war nicht. chiang mai liegt ganz im nordwesten von thailand. am tag 35 digries. keine wolke. ein bisschen dunst. und es ist einfach schoen hier. sehr entspannt. ich kam sonntag - da ist in der innenstadt (quadrat von 2 x 2 km mit mauer bzw lache drum) sonntagsmarkt. gigantisch schoen. ich lernte ca. 200 touristen kennen, die hier irgendwie alle den kommunikativen und entspannten raushaengen lassen. bei der fussmassage auf der strasse sass eine israeli neben mir, die mir erzaehlte dass sie in myanmar an einer lebensmittelvergiftung (wahrscheinlich eiswuerfel) gestorben ist.
ich war zwar sehr muede, aber ich zog mir den markt bis 11 rein und futterte an den staenden immer mal so ein kleines gebratenes tierstueck oder ass ne thaisuppe. fuer jeweils so 20cent. das essen ist natuerlich die reine wonne hier. das gute ist dass es nicht so voll macht. ich schlief gut im hotel dee dueng. eine berlinerin (50) erklarte mir was ich alles sehen sollte. ich wollte mir eigentlich eine 250er enduro leihen, haderte aber wegen eventueller unfallsturzfolgen (suppende, eiternde wunden bis zu brokenbones). also schwenkte ich auf einen etwas groesseren jeep um. 4WD in den bergen schien mir geeigneter. montag schlief ich aus. lief ein bisschen in der guesthouse gegend rum, ass ein riesiges fruehstueck bei leichtem wind und 26 grad, dass mir traenen der ruehrung bescherte. fruchtsalat mit muessli, bananapancake und omlet. ich kaufte einen mp3 mediaplayerstick und lud mir ein paar songs von meinen in bali gekauften cds rauf. dann kaufte ich meinen air mandalay flug nach mandalay. alleine die besorgung des tickets ist ein abenteuer. 5 faxe in deutschland. und nun diese junge dame in einem bueroloch, die einfach nur verpeilt war. beim rausgehen rief sie mir noch nach, bevor ich zum flughafen fahre solle ich sie noch mal anrufen - ob der flieger auch wirklich starten wird. bin mal gespannt. gegen 2 holte ich meinen mietwagen.
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nächstes ziel: pai
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EINTRAG NR 6 nach oben
KUTA - BALI-SATURDAY 25.2.2006, 13:10
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ENTSPANNUNG DARF AUCH SEIN
ubud.
ich nahm ein shuttle fuer 35000Rp = 3.20 euro nach sanur. ich muss an der stelle mal sagen, dass bali sicher billig ist, aber man kann die preise aus dem lonely planet 2001 glatt verdoppeln. ich lasse den LP am besten hier. er kostet mich sowieso nur gewicht. ich habe mir weitere 3 buecher gekauft. die readed book shops haben eine gute auswahl. und ich komme gut zum lesen.
Die letzten zwei tage nicht. da sanur extrem langweilig war fuhr ich weiter nach kuta. sanur bedeutet winterdomizil fuer hollaendische und deutsche rentner. ganz nett, gute wellen, aber hoffnungslos ueberaltert.
Im swimmingpool meines ersten hotels vom montag traf ich den schweizer julien, der mich noch mit drei weiteren zuerichern bekannt machte. ich hatte eine wirklich angenehme zeit mit ihnen. sie brachten mich zum surfen. wellenreiten ist ja eher neu fuer mich. aber es hat echt spass gemacht. letzte nacht wurde es dann ziemlich spaet. im hotel gab es noch eine kleine feier mit einer bunten mischung aus vier kontinenten. ein maedchen aus jakarta hatte meinen zimmerschluessel gekidnappt den sie mir dann erst halb fuenf rausrueckte.
Den rest der zeit verbrachte ich damit, unterm sonnenschirm am strand zu lesen oder die netten balinesen zu bitten, mir die ringe, ketten und huete wieder abzunehmen.
Vorgestern gab es noch ein nettes ereignis am strand. schildkroetenpiraten hatten 153 tiere gefangen. die polizei kam dahinter nahm die leute fest. die werden sicher nicht mehr viel freude haben. in einer gross angelegten pr-aktion wurden die schildkroeten unter beisein von fernsehkameras und nach einer ansprache des gouverneurs von bali am kuta beach wieder ins meer gelassen. die touristen durften mit helfen und ihre tiere taufen.
Also ich verlasse jetzt bali. ich muss sagen, dass es trotz der angesprochenen aufdringlichkeit sehr schoen war. wenn man sich darauf einstellt, sich entspannt, wird man die balinesen als sehr freundlich und hoeflich empfinden.
Fuers erste bin ich also ganz gut erholt. nun sitze ich am flughafen bali und warte auf meinen flieger nach kuala lumpur. er hat ueber 2 stunden verspaetung und wird erst halb zwei nachts in KL sein. ich hoffe mein hotel laesst mich noch rein. leider muss ich um 6 wieder aufstehen. morgen frueh gehts nach bangkok und weiter nach chiang mai im norden thailands. ich musste den ersten airasia flug auf um acht umbuchen, da ich mindestens drei stunden aufenthalt in BKK einrechnen solle. airasia bucher - also beachten!
Ich muss noch dazu sagen, dass das internet hier urzeitlich langsam ist. und die pc s keine usb ports haben. ich kann also erst spaeter bilder reinstellen. meine musik von meinem kaputten mp3 player kann ich leider auch nicht runterladen.
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nachricht an markus
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